Aus: "Freitag", Nr. 12, 19. März 1999

Passiv auf dem Sofa?

Da haben wir also nach der Hessenwahl eine "Große Koalition, wenngleich vorerst mit rotgrünem Personal" und wenn nicht bald etwas passiert, dann wird es noch nicht einmal die allerkleinsten Schritte in die richtige Richtung geben.

Zeitschrift "der Freitag"Ein paar kluge Analysen und Artikel allein helfen nicht weiter. Wo bleiben die Hinweise im "Freitag" auf Demos, Aktionen, Veranstaltungen? Oder geht die Redaktion davon aus, dass ihre Leserschaft nur passiv auf dem Sofa sitzt und Zeitung liest?

Eine Spalte für Veranstaltungen oder drei Zeilen Kontaktadressen für weitergehende Infos unter Artikeln über bevorstehende Aktivitäten sind ja wohl das mindeste, was man von einer Zeitung verlangen kann, die hoffentlich nicht vergessen hat, dass wirkliche Erfolge nur von unten auf erarbeitet beziehungsweise erkämpft werden können.

Dieser Leserbrief bezieht sich auf den Artikel "Sieg für Schröder" von Georg Fülberth vom 12. 2. 1999 im "Freitag".

Anmerkung

Über den "Freitag" und seine Vorläuferzeitungen habe ich in der Zeitschrift "Graswurzelrevolution" in Ausgabe 367 vom März 2012 folgenden Artikel geschrieben:

"Freitag: Mit uns zieht die neue Zeit(ung)"

https://www.machtvonunten.de/medienkritik/121-freitag-mit-uns-zieht-die-neue-zeit-ung.html

 

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