Leserbriefe

zu verschiedenen Themen und in diversen Zeitungen


Aus: "Graswurzelrevolution" Nr. 426, Februar 2018

"Die Angstmacher" (Buchtitel)Was tun gegen die Neue Rechte?

 
In dem Buch "Die Angstmacher" zeigt Thomas Wagner sehr anschaulich die ideengeschichtlichen Hintergründe und persönlichen Beweggründe der Neuen Rechten und Identitären auf. Jens Kastner bemängelt in seiner kritischen Besprechung des Buches, dass sein Autor "entschieden zuviel Verständnis" für die intellektuelle Rechte aufbringen würde.
Die wirklich wichtige Frage, die sich mir im Spannungsfeld dieser Auseinandersetzung stellt, ist diejenige, wie unser spezifisch gewaltfrei-libertärer Ansatz im Kampf gegen die neue Rechte aussehen könnte.
 

Aus: "Westfälischer Anzeiger" (WA), 6. Juli 2016

LeserbriefWeltweite THTR-Renaissance dank Störfall-Vertuschung in NRW!

Ein Telefonanruf und ein allzu oberflächlicher Blick in den 95seitigen Untersuchungsbericht der damaligen NRW-Landesregierung über den THTR-Störfall von 1986 – das ist alles, was die rotgrüne Landesregierung zur Aufklärung beitragen will. Dabei war der THTR zwei Jahrzehnte lang der NRW-Vorzeigereaktor und energiepolitische Hoffnungsträger und hätte angesichts der neuen Erkenntnisse über eine möglicherweise absichtlich herbeigeführte Ableitung radioaktiver Stoffe im Windschatten von Tschernobyl mehr Aufmerksamkeit verdient.

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Aus: "Westfälischer Anzeiger" (WA) vom 25. Mai 2016

Zeichnung: Fritz BrümmerNach 30 Jahren: Neues zum Störfall im THTR!

Die Betreibergesellschaft HKG des THTR verweist auf die Aussagen in dem 95-seitigen Bericht des NRW-Wirtschaftsministeriums aus dem Jahr 1986, um zu belegen, dass bei dem Störfall die radioaktive Belastung weniger als ein Becquerel je Quadratmeter betragen habe. Die Aufsichtsbehörde wird das doch wohl wissen müssen – oder etwa nicht?

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Aus: "Westfälischer Anzeiger" (WA) vom 27. 11. 2012

Sri Kamadchi Ampal Tempel, HammZum Überfall auf den Hindu-Tempel in Hamm

"Hoffe auf Zuspruch und Solidarität"

Leserbrief von Horst Blume zum brutalen Überfall auf die Familie des Hindupriesters Paskaran und den Sri Kamadchi Ampal Tempel in Hamm-Uentrop.

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Aus: "Sonntags-Rundblick" (Hamm, Ahlen), 1. April 2007

Flugblatt der BI Umweltschutz Hamm aus dem Jahr 2007Typisch Hamm: Verantwortung abwälzen, Auskunft verweigern!

In Dortmund, Lünen, Bonn, Münster, Gronau und Ahaus antworteten in den vergangenen Wochen die jeweiligen Stadtverwaltungen auf die Fragen zu den alle 2 bis 3 Wochen stattfindenden gefährlichen Uranhexafluorid (UF-6) - Bahntransporten durch ihre Stadt. Mal sehr bemüht, mal eher oberflächlich - aber sie antworteten. Nicht so die Stadt Hamm.

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Aus: "Die Tageszeitung" (TAZ), 17. 7. 2006

Aufkleber aus den 70er JahrenForschungsreaktor ist kein Hirngespinst, sondern reale Gefahr

Der wildgewordene Forschungsminister Pinkwart steht laut taz-Kommentar mit seinem Votum für den Thorium-Hochtemperaturreaktor (THTR) hoffnungslos im Abseits? - Schön wär’s. Pinkwart hat jedoch verbal nur das auf die Spitze getrieben, was in Sachen THTR-Förderung unter der rotgrünen Landesregierung ganze zehn Jahre lang gängige Praxis war - und bei der rotgrünen Bundesregierung immerhin sieben Jahre!

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Aus: "Westfälischer Anzeiger" vom 8. März 2006

Aufkleber"Thoben sagte genau das Falsche"

Wirtschaftsministerin will wieder THTR-Meiler in NRW bauen lassen

Es war alles so schön eingefädelt. Hamms CDU-Oberbürgermeister Hunsteger-Petermann suchte für den traditionellen Stadtempfang einen prominenten Redner, am besten natürlich mit dem gleichen Parteibuch. Da passte es doch gut, das die CDU seit fast einem Jahr in NRW Regierungspartei ist und Energieministerin Christa Thoben am 1. März noch einen Termin frei hatte. So eine schöne Rede über Innovationen, neue Entwicklungen, blühende Landschaften und Zukunftstechnologien wäre doch für Hamm genau das Richtige.

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Aus: "Neues Deutschland" (ND) vom 20. 2. 2006

Neues Deutschland, TitelseitePBMR: Keine Spur von Ruhe in Südafrika

Ruhe in Sachen Atomenergie herrscht in diesem Land ganz gewiss nicht. Südafrikas Umweltschützer von der Organisation Earthlife Africa sind sehr aktiv und haben im letzten Jahr sogar erreicht, dass das Genehmigungsverfahren für den Bau eines Pebble Bed Modular Reactors (PBMR) noch einmal neu aufgerollt werden musste.

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Aus: "Westfälischer Anzeiger" (WA) vom 20. 1. 2006

Demo gegen den THTR in Hamm-Werries, 1983SPD-Politik: Inszenierter schöner Schein

Wenn der SPD-Unterbezirksvorsitzende Ralf-Dieter Lenz meint, die von NRW-Wirtschaftsministerin Thoben in die Diskussion gebrachten Thorium-Hochtemperatur-Reaktoren (THTR) wären "olle Kamellen", dann stimmt das nicht. Eben weil die SPD dafür gesorgt hat, dass das Thema so aktuell ist.

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Aus: "Neues Deutschland", 15. 12. 2004

FahneEU: Die THTR-Forschung wird weiterhin gefördert

Die vom ND zitierte, im Auftrag der Grünen im Europaparlament erstellte Untersuchung behauptet, dass "in der EU praktisch keine neuen AKW geplant" seien.

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Aus: "Westfälischer Anzeiger" (WA), 8. Januar 2003

Plakat: Großkundgebung am THTR 1987Nichts unternommen!

Während der nur 423 Volllasttage des Thorium-Hochtemperaturreaktors (THTR) ist es zu einer endlosen Kette größerer und kleinerer Störfälle sowie zu zahlreichen technischen Problemen gekommen. Aus diesem Grunde demonstrierten in den 80er Jahren am THTR Tausende von Menschen und blockierten seine Zufahrten. Alles schon vergessen?

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Diese Plakatkombination hat was ...Aus: "Westfälischer Anzeiger" (WA), 4. 9. 2001

Rechter Scharfmacher Laurenz Meyer

Es ist schon sehr erstaunlich, dass ausgerechnet Laurenz Meyer im WA damit angibt, Aktionen gegen Gewalt und Rassismus zu unterstützen. Bisher hat er sich eher als rechter Scharfmacher und Unterstützer fragwürdiger Stammtischparolen einen Namen gemacht.

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Aus: "Folk-Michel", Nr. 100, 1995

Umm KulthumZur Sängerin Oum Kalsum (Ägypten)

Selbstverständlich ist Oum Kalsum (andere Schreibweise: Umm Kulthum) eine große Sängerin. Aber Suleman Taufiq sollte sich auch fragen, ob sie nicht zu sehr ein Instrument der Innen- und Außenpolitik des ägyptischen Staates und des Nasser-Regimes war.

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Aus: "Jazzthetik. Zeitschrift für Jazz und Anderes", Nr. 4, 1995

AufbauZum Antisemitismus von "Nation of Islam" in den USA

Meiner Meinung nach hätte Christian Broecking als Interviewer von Eddie Harris (in Jazzthetik 2/1995) dessen antisemitischen Ausfällen nachdrücklicher widersprechen oder die Redaktion hätte in einem Nachwort Stellung nehmen müssen

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Aus: "Aufbau. America's only German-Jewish Publication", 27. Okt. 1995

AufbauZynische Einmischung der Waffenexporteure

Zum Thema "Die Welt läßt Bosnien allein" (Aufbau Nr. 16)

Es ist eine naive Wunschvorstellung, daß es im ehemaligen Jugoslawien bei einer Beteiligung ausländischer Soldaten plötzlich weniger Tote als bisher geben würde.

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Aus: "Athener Zeitung" Nr. 53, 16. 11. 1994

Athener Zeitung, 1995Jüdischer Friedhof auf Zakynthos (Griechenland)

Den sehr interessanten Artikel von Eberhard Rondholz über die Rettung von griechischen Juden zur Zeit des Faschismus ("Athener Zeitung", Heft 48) nehme ich zum Anlass, auf den jüdischen Friedhof von Zakynthos-Stadt hinzuweisen,den ich in diesem Jahr als Tourist besucht habe.

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Aus: "junge Welt", 21. 12. 1994

junge WeltAufbau: Grusel-Liste von Gratulanten

Die Darstellung der Geschichte des "Aufbau" ist im Großen und Ganzen recht gut gelungen, wenn auch seine höchste Auflage vor 50 Jahren nicht – wie im Artikel genannt - 850.000, sondern 30.500 Exemplare betrug. Allerdings vermisse ich eine kritische Würdigung der gegenwärtigen Entwicklung des "Aufbau".

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Aus: "Die Tageszeitung" (taz) vom 3. Januar 1992

taz aus dem Jahr 1978Das wahre Gesicht von Johannes Rau

In seinem Kommentar behauptet Walter Jakobs, die SPD-Landesregierung habe zielstrebig auf das Ende des Thorium Hochtemperatur-Reaktors (THTR) in Hamm hingearbeitet. Die Bürgerinitiativen, die seit mehr als 16 Jahren gegen diesen sozialdemokratischen Lieblingsreaktor gekämpft haben, sehen das natürlich anders. Unser Gegner war neben den Betreibern immer auch die Landesregierung, die selbst nach Tschernobyl nichts unversucht gelassen hat, diesen Reaktor zu retten.

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Aus: "Westfälischer Anzeiger" (WA) vom 25. März 1987

Demonstration gegen den THTR 1983 in Hamm-UentropVerwilderung und Verrohung der Sprache

Die von Dr. Friedhelm Kieserling genannte Demonstration gegen den THTR war zum einen nicht die Erste, zum anderen fand sie nicht am 17. 9. 1984, sondern 1983 statt. Auch sonst ist in der Darstellung dieses Doktors einiges durcheinandergeraten. Die Demonstration von ca. 3.000 Menschen, an der ich damals auch teilgenommen habe, lief friedlich ab.

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 Aus: "Graswurzelrevolution", Nr. 107, September 1986

Treckertreck 1986Blödsinn

"Die Gruppe 'Bauern und Verbraucher' besteht zum größten Teil aus relativ unerfahrenen Leuten, die sich zum Teil das erste Mal gegen das Atomprogramm engagieren." - Wer so einen Blödsinn schreibt, kennt die Situation vor Ort nicht und liegt auch mit seinen sonstigen Einschätzungen und Ratschlägen, die er meint, geben zu müssen, reichlich daneben.

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Aus: "Westfälischer Anzeiger" (WA) vom 29. August 1986

THTR-Wochenbericht aus dem Jahr 1988Überfütterung mit Pseudoinformationen durch THTR-Betreiber

Warum gibt die VEW-Presseabteilung neuerdings so ausführliche Presseerklärungen über den Betrieb des THTR heraus? In der Vergangenheit wurde die Bevölkerung ja weitgehend über die aktuellen Vorgänge im Unklaren gelassen. Die THTR-Betreiber werden sich bei ihrer neuen Strategie etwas gedacht haben.

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Aus: "Westfälischer Anzeiger" (WA), 19. April 1985

Flugblatt der GAL Uentrop 1985GAL: "Warten auf ein Gespräch mit der SPD"

Die Zusammenarbeit mit der GAL wird immer schwieriger, beklagt sich Ratsherr Lindemann und behauptet zum Überfluss auch noch, die GAL scheue die offene Diskussion. – Was ist der Hintergrund dieser Vorwürfe? Die SPD Uentrop hat dem umstrittenen Kanalausbau in der Adenauerallee zugestimmt und eine konsequente, von umweltpolitisch engagierten Vereinen ausgearbeitete Baumschutzsatzung abgelehnt.

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Aus: "Westfälischer Anzeiger" (WA) vom 22. Juni 1982

THTR-KostenTHTR: Fortschritt nur bei Kosten?

Bei dem Tauziehen um die Finanzierung des Thorium Hochtemperaturreaktors (THTR) verstärkt sich bei mir immer mehr der Eindruck, daß bei dieser "fortgeschrittenen Reaktorlinie" lediglich die Kosten fortschreiten, die Gefahren aber bestehen bleiben.

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Aus: "Rolling Stone" Nr. 1, Januar 1982

Rolling Stone Nr.1, 1982Die "Lappen"

Zu Eurem Artikel "Die Lappen" möchte ich ein paar Anmerkungen machen. Im Samenland (die richtige Bezeichnung für "Lappen" ist also: Samen) leben nicht 35.000, sondern ca. 100.000 Samen. Diese Urbevölkerung kann ihre Spuren bis ins 8. Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung zurückverfolgen und es ist für den Rolling Stone-Leser sicherlich interessant zu erfahren, daß der samische Gesangstil – der Joik – von vielen Musikforschern als eine der ältesten Musikformen Europas angesehen wird.

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"Info3 – Anthroposophie im Dialog", Nr. 1, 1982

SiemensboykottSiemens, Atomkraft und Konzernwillkür

Jahrelang konnte in anthroposophischen Publikationen kaum Kritik an der Atomkraft gedruckt werden, da der Siemenskonzern als Förderer vieler anthroposophischer Institutionen selbst Atomkraftwerke entwickelte und baute. "Info 3" gehörte mit zu den ersten Zeitungen, in denen vorsichtig erste Kritik an AKWs geäußert werden konnte. Hierauf bezog sich mein Leserbrief.

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Aus: "Links. Sozialistische Zeitung", Nr. 114, September 1979

Spanischer BürgerkriegCNT verschwiegen

Der Verfasser des Artikels "Die demokratische Oberfläche täuscht" bleibt leider dabei stehen, die gesellschaftliche Entwicklung Spaniens aus einem nur die Parteioberfläche berührenden Blickwinkel zu sehen. Ein wirklicher Einblick in die tieferen Ursachen der Auseinandersetzungen in Spanien bleibt jedoch demjenigen verwehrt, der mit Prozentvergleichen zwischen den sich zur Wahl stellenden und um die Macht buhlenden Parteien komplexe Vorgänge, die ihre Ursachen in den Entwicklungen der letzten 100 Jahre haben, erklären will.

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Aus: "Zivilcourage – Antimilitaristische Zeitschrift", Dezember 1977, Nr. 12

ZivilcourageDFG/VK lässt unliebsame friedenspolitische Dachorganisation WRI finanziell ausbluten!

Mit Erschrecken habe ich den Spendenaufruf der War Resisters International (WRI) vom November 1977 zur Kenntnis genommen. Im letzten Abschnitt des Aufrufs heißt es: "Wir sind in großer Sorge; unser ehrenamtlicher Schatzmeister, Jean van Lierde, hat uns bei der letzten Vorstandssitzung davon unterrichtet, daß wir buchstäblich keinen Pfennig mehr haben, um unsere Rechnungen und die Gehälter unseres Büropersonals zu bezahlen – selbst die Versendung dieses Briefes ist für uns ein Problem."

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Aus: "Westfälischer Anzeiger" (WA) vom 7. Februar 1976

Infozentrum der VEWInfozentrum der VEW am THTR-Hamm

Mit Verwunderung hat am Sonntag der Arbeitskreis zur Gründung der Bügerinitiative gegen Atomkraftwerke in Hamm zur Kenntnis genommen, daß bis August 1976 von den Vereinigten Elektrizitätswerken (VEW) ein Informationszentrum gebaut werden soll.

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Aus: "Westfälische Rundschau" (WR-WAZ) vom 1. Oktober 1975

Zeltlager der Atomkraftwerksgegner in Hamm-Uentrop im Jahr 1976AKW Hamm: Gefahren für die Umgebung

In Uentrop soll ein Atomkraftwerk gebaut werden. Ob die Bevölkerung jemals die Möglichkeit haben wird, über den Bau des AKW´s mitzubestimmen, ist fraglich. Fest steht, dass der Kernreaktor Biblis Modell für Uentrop sein soll. Fest steht weiter,

+ dass der Stadtrat von Worms den Bau von zwei Reaktorblöcken mit allen – auch rechtlichen Mitteln – verhindern will

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Aus: "Westfälischer Anzeiger", 27. 8. 1975

Werbung für Apartheid-Orangen im Westfälischen Anzeiger vom 23.8. 1975Südafrika-Apartheid: Boykott von Outspan-Orangen!

Diese Orangen haben einen bitteren Nachgeschmack: Sie kommen aus Arbeitslagern! Denn in Südafrika herrscht eine brutale Diktatur. "Südafrika ist für Farbige ein Arbeitslager" heißt es in einem offiziellen Bericht der Vereinten Nationen. "Die Frage drängt sich auf, ob dieses System weniger unterdrückerisch ist als offene Sklaverei".

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Aus: "Unsere Kirche" (UK), Nr. 19, 1975

Vietnam-AufkleberVietnam: Verbrannte Erde

Der Leserbrief von Dr. Paul-Gerhard Meuß darf nicht unwidersprochen bleiben. Hier stellt Herr Meuß die Behauptung auf, daß die Menschen in Vietnam vor den Kommunisten flüchten würden. Diese Behauptung ist falsch. Es waren amerikanische Militärs, die die Methode der Flüchtlingserzeugung erfanden und praktizierten.

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