Aus: "Graswurzelrevolution", Nr. 214, Dezember 1996

"Zurück zum Menschen"

Autonomie der Dichtung – Der italienische Schriftsteller Cesare Pavese

Cesare Pavese, ein bedeutender Vertreter des frühen Neorealismus‚ schrieb Gedichte und Romane, in denen er sich mit dem Widerstand gegen den italienischen Faschismus beschäftigte. Er brachte darin auch Zweifel gegenüber dem militärischen Charakter des antifaschistischen Kampfes zum Ausdruck.

Der folgende Beitrag zeichnet Leben und Werk Paveses nach, das von dem nicht unumstrittenen Bemühen um literarische Unabhängigkeit gekennzeichnet war. (Red.)

Cesare Pavese (1908-1950) war zur Zeit des italienischen Faschismus Lektor und Übersetzer amerikanischer Autoren im bekannten linken Einaudi Verlag. Mit seinen eigenen Romanen, Erzählungen und Gedichten zählt er zu den bedeutendsten Vertretern des frühen Neorealismus. Das Studium seines Werkes gehörte in den fünfziger und sechziger Jahren zu den "einschneidensten Bildungserlebnissen der literarischen Avantgarde"(1) Ob es auch heute noch durchgängig als hochrangig bezeichnet werden kann, darüber sind die Meinungen geteilt.

Als hätte Pavese geahnt was kommen würde, schrieb er im Abschiedsbrief vor seinem Selbstmord "Macht nicht zu viel Klatsch!" (2) Das Gegenteil erfolgte, wenn auch Jahrzehnte später. Sicherlich nicht zufällig im Jahre 1990 kramte der Feuilletonchef einer großen Turiner Tageszeitung 19 bierdeckelgroße Tagebuchzettelchen mit schwer entzifferbarer Handschrift aus dem Jahre 1943 hervor und veröffentlichte sie. In der anschließenden Auseinandersetzung wurde Paveses Werk von verschiedenen Medien und Gruppierungen zum Gegenstand eines allzu durchsichtigen politischen Spektakels degradiert.

Der veröffentlichte Inhalt der Zettelchen mußte auf Paveses linke Bewunderlnnen wie eine kalte Dusche wirken, konnten sie in ihnen über die italienischen Antifaschistlnnen im Jahre 1943 lesen: "Sie wissen alles, sie sind über alles erhaben, aber wenn sie diskutieren, streiten sie nur."(3)

Was ist an einer solchen Beobachtung so furchtbar abwegig? Fast jeder einigermaßen kritische Mensch hat so etwas einmal beim Beobachten der linken Streit(un)kultur gedacht. Und weiter geht es mit: "Stimmt es, daß Mussolini immer recht hat? Wenn man Erfolg hat, hat man immer recht."(4) Als Höhepunkt lesen wir: "Vielleicht ist es der wahre Fehler von uns Italienern, daß wir nicht grausam sein können."(5) - Waren diese Äußerungen tatsächlich Paveses Meinung? Oder sollten sie nicht vielmehr Vorstudien sein zur Ausgestaltung zukünftiger Romanfiguren? Intellektuelle Fingerübungen, um sich in das Innenleben von Faschisten hineinzuversetzen?

Nach dem Zusammenbruch des "realen Sozialismus" folgte in den Massenmedien die Generalabrechnung mit den Linken aller Schattierungen. Auch das liberale Feuilleton in Deutschland horchte bei den Meldungen über Pavese irritiert auf. Der unsägliche "Spiegel" knüpfte bereitwillig an die Meldungen aus Italien an und verbreitete Häme und Schadenfreude in seinem Bericht über den vermeintlich unerhörten Vorgang.

Jahrzehntelang wurde Pavese auch in Deutschland mit Sprüchen wie denen von Max von der Grün auf den Thron gehoben: "Der Marxist Cesare Pavese, kompromißlos und ehrlich..."(6). Der Zeitpunkt war jetzt günstig, ihn vom linken Sockel zu stürzen.

Jedenfalls war für die Rechten in Italien der Inhalt dieser Zettelchen Anlaß genug‚ Pavese von nun an als einen der ihren zu betrachten, ihm Ausstellungen und Gedenktage zu widmen. Ihre schnelle Umpolung Paveses vom "linken Partisan am Schreibtisch" zum "rechten Helden" korrespondierte im Jahre 1990 aufs engste mit neueren rechtsintellektuellen Bestrebungen, die eine Neubewertung des Widerstandes gegen den Faschismus in den Jahren 1943 bis 1945 forderten.

Von rechten Historikern wurde versucht, die "Resistenzia" als Ganzes kleinzurechnen, besonders aber den Anteil der Kommunistlnnen an ihr zu diskreditieren. Angeblich sollen im April 1945 "nur" 200.000 Menschen der "Resistenzia" angehört haben.(7) Ihr Mythos sei in der Nachkriegszeit nicht nur dazu benutzt worden, den Linken einen unverdienten Extrabonus in Sachen Glaubwürdigkeit und demokratischer Gesinnung zuzuschanzen. Auch die Versorgung der antifaschistischen Parteigenosslnnen mit Vergünstigungen aller Art nahm aus neurechter Sicht hier ihren Anfang und legte den Grundstein für Korruption, Vetternwirtschaft und die zahlreichen Regierungskrisen Nachkriegsitaliens."

Pavese hat sich in den zwanziger und dreißiger Jahren aus den direkt politischen Aktivitäten seiner kommunistischen FreundInnen herausgehalten. So erschien es vielen Beobachterlnnen als Irrtum, daß das faschistische Regime ausgerechnet den eher als unpolitisch wahrgenommenen Pavese Ende 1935 für fast ein Jahr in ein kleines Dorf im Süden Italiens verbannt hatte. Während andere Schriftsteller wie zum Beispiel Carlo Levi durch ihre Verbannung in ihrem Widerstandswillen bestärkt wurden und in dieser Zeit Romane schrieben, die später große Aufmerksamkeit und Anerkennung fanden, reagierte Pavese recht wehleidig, obwohl für ihn keinerlei direkte Gefahr bestand.

"Moby Dick" - Literarische Gegentöne

Sein Beitrag im Kampf gegen das faschistische Regime entwickelte sich auf einer anderen Ebene. Er bestand in erster Linie darin, trotz aller Schwierigkeiten und Zensurbestimmungen eine andere Literatur übersetzt und im Einaudi Verlag herausgegeben zu haben, als die von der Diktatur gewünschte.

Paveses Übersetzung von Melvilles Roman "Moby Dick", der 1851 erstmals erschien, konnte 1932 unter den gegebenen Umständen sicherlich kein direkter Angriff auf die herrschende Ordnung sein. Aber sie hat während einer Zeit, in der das kulturelle Leben drohte gänzlich zu veröden, den Gesichtskreis vieler Menschen erweitert. Indem Pavese amerikanische Schriftsteller mit ihrem "Slang" ins Italienische übersetzte, hatte er nicht nur ein literarisches Tabu gebrochen, sondern machte sich gegenüber dem Regime der "esterofilia" (Fremdentümelei) schuldig.

Das Vielvölkergemisch der USA erschien in seinen Übersetzungen als Gegenpol zum rassisch homogenen Italien, wie es die Faschisten gerne haben wollten. Der von Pavese "entdeckte" und mit seinem Partisanenroman "Wo Spinnen ihre Nester bauen" bekannt gewordene ltalo Calvino schrieb hierzu später sehr anschaulich: „Und in der Tat wurde dieses literarische Amerika, in dessen Adern das Blut vieler Völker pulsierte, (...) das gegen die Heuchelei der Kirchen rebellierende, von Streiks und kämpfenden Massen widertönende Amerika nun zu einem Inbegriff für alle Möglichkeiten und Wirklichkeiten der zeitgenössischen Welt, eine Mixtur aus Amerika, Rußland und Italien, mit einer Prise Urzustand: eine verworrene Synthese alles dessen, was der Faschismus negieren und ausschalten wollte."(8)

Aber Pavese ging noch weiter. Im Gegensatz zum faschistischen Regime, das nur eine einheitliche Schriftsprache gelten lassen wollte, integrierte er den heimatlichen piemontesischen Dialekt in seine eigenen Erzählungen und Romane. Sein provinzielles Selbstbewußtsein richtete sich gegen den faschistischen Kulturnationalismus. 1939 geschrieben und zwei Jahre später veröffentlicht, sorgte Paveses Roman "Unter Bauern" für Aufregung. Nicht nur deswegen, weil der Autor in der der deftigen Sprache der einfachen Menschen schrieb. Auch die faschistische Fiktion vom kerngesunden, edlen Landvolk zerstörte er. Indem er die dumpfe Welt der Bauern und Bauerinnen in den Vordergrund stellte, befand er sich in einem krassen Gegensatz zur vom Regime geforderten Blut und Boden Literatur.

Seine Gedichte bindet er ein in Motivzusammenhänge von heimatlicher Hügellandschaft und städtischem Leben. Seine Verse entwickeln nicht nur eine sinnliche Kraft, sie werden von ihm in Beziehung zu realistischen Gestalten gesetzt. Außenseiterlnnen, Arbeiterinnen, Bauern und Bäuerinnen. In seinem 1934 verfaßten Gedicht "Grünes Holz" überläßt sich ein Mensch vom Land seinen dahinflutenden Gedanken über den Widerstand und seine Genossen in der Stadt. Hinzu kommt seine intensive Naturwahrnehmung:

"Die Hügel riechen nach Regen: es ist dieser ferne Geruch‚

den der Wind manchmal ins Gefängnis trug.

Manchmal regnete es auch in der Stadt: Atem und Blut

weiteten sich zur Straße, zur Freiheit.

Das Gefängnis ertrug den Regen, das Leben endete nicht

hinter Gittern, und manchmal drang auch die Sonne ein:

Die Gefährten warteten, und die Zukunft wartete auch."(9)

Kritische Distanz zum antifaschistischen Kampf

Pavese beobachtete den antifaschistischen Kampf aus einer kritischen Distanz heraus. Er warf die Frage auf, ob es denn eine lohnenswerte Perspektive wäre, wenn infolge eines militärisch geführten Widerstandes die antifaschistische Jugend als "grünes Holz" verbrennen muß.

Sein literarisches Dissidententum machte ihn einerseits interessant für die Kommunistlnnen, andererseits mußte er sich nach dem Krieg aus dieser Richtung bittere Vorwürfe anhören: Während die Linke auf Leben und Tod gegen den Faschismus kämpfte, hätte er sich als Lehrer in eine abgelegene Schule zurückgezogen.

In diesem Zusammenhang möchte ich kurz die prekäre psychische Situation Paveses erwähnen, die letztendlich zu seinem Selbstmord geführt hat und die sein schriftstellerisches Schaffen prägte. Natalia Ginzburg‚ die ihn gut kannte und in der Erzählung "Portrait eines Freundes" auf seine Einsamkeit und seine problembeladenen Beziehungen zu Frauen hinwies‚ schrieb: Er hatte sich mit den Jahren ein verschlungenes und unerbittliches System von Gedanken und Prinzipien geschaffen, das ihn an der Verwirklichung der einfachsten Dinge hinderte, und je unzugänglicher und unmöglicher die einfache Wirklichkeit für ihn wurde, desto mächtiger wuchs in ihm der Wunsch, sie zu erobern, ein Wunsch‚ der sich verzweigte und verwirrte wie eine verschlungene und erstickende Vegetation."(10)

Um den Makel des zögernden und vergeistigten Intellektuellen, der am aktiven Kampf gegen den Faschismus nicht teilgenommen hatte loszuwerden, trat er 1945 in die Kommunistische Partei ein‚ schrieb sogar regelmäßig im Zentralorgan "Unita". Seine Abhandlungen über Kultur und Politik, die im angestrengt kameradschaftlichen Ton verfaßten "Dialoge mit den Genossen" gerieten in dieser Zeit mehr und mehr zu parteikonformen Fleißarbeiten. Als sie in deutscher Sprache unter dem Titel "Schriften zur Literatur" 1967 veröffentlicht wurden, nahmen sie die linksgerichteten Feuilletonschreiberlnnen als Ausdruck aufrichtiger Gesinnung hin. Es gab nur wenige Kritikerlnnen, die Widerspruch gegen seine "literarische Babysprache"(11) im kommunistischen Zentralorgan anmeldeten.

1947 knüpfte Pavese inhaltlich an seine Unita-Artikel an‚ obwohl er inzwischen schon wieder aus der KP ausgetreten war. In seinem ziemlich mißlungenen Roman "Der Genosse" beschrieb er holzschnittartig die allmähliche Hinwendung eines Menschen zur Kommunistischen Partei.

Während er an diesem Roman schrieb, vollendete er gleichzeitig seine Arbeit an "Gespräche mit Leuko", in der er antike Mythen neu erzählt. Das klassisch gebildete, konservative Bürgertum war sehr interessiert. Für nichteingeweihte in die griechische Mythologie blieb er jedoch unverständlich. Mit diesen beiden Romanen fiel sein literarisches Werk zeitgleich in zwei Extreme auseinander.

Seine folgenden Arbeiten fügten es allerdings in bisher nicht gekannter Kunstfertigkeit wieder zusammen: In "Der Teufel auf den Hügeln" führt Pavese die Leserlnnen in seine Heimat, in das oft nächtlich erlebte Turin und die Dörfer des Piemont. Die fast erwachsenen Hauptfiguren schwelgen einen Sommer lang in einem geradezu rauschhaften Freiheitsgefühl, ohne allerdings mit ihm viel Sinnvolles anfangen zu können. Abstrakt und pathetisch läßt Pavese sie aneinander vorbeireden, ihre eigenen Probleme geschickt verdrängend.

Durch eine symbolisch verdichtete Wirklichkeit ist ihm eine äußerst intensive Atmosphärezeichnung gelungen. In Paveses letztem und reifsten Roman "Der junge Mond" kehrt die Hauptperson nach Jahrzehnten der Abwesenheit als reicher Mann aus Amerika in seine piemontesische Heimat zurück. Bei den Besuchen und Streifzügen steigen Erinnerungen auf, mischen sich mit der Gegenwart und der sich bruchstückhaft offenbarenden Vergangenheit, die aufgrund der Abwesenheit nicht miterlebt werden konnte: Es waren die letzten beiden Kriegsjahre, in denen sich Faschisten und Kommunistlnnen in dieser Gegend erbittert bekämpft hatten. Im Schwanken der Hauptperson zwischen Sympathie für die Partisanlnnen und das Wissen um die unermeßlichen Opfer der Auseinandersetzungen wird auch Paveses differenzierte Sicht deutlich: "Das Ende ist, daß die Leute einander umbringen und die Dörfer in Brand stecken."(12)

Er unterscheidet sich hierdurch von den meisten anderen zeitgenössischen Schriftstellern, die Partisanenromane schrieben, in denen trotz beiderseitiger Gewaltexzesse keinerlei Selbstzweifel zugelassen wurden.

Auffallenderweise ging Pavese in seinem Tagebuch "Das Handwerk des Lebens" aus den Jahren 1935 bis 1950 fast nicht auf politische Großereignisse ein, obwohl sie mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, dem Sturz Mussolinis‚ Kriegsende und fragwürdigem Neubeginn nicht gerade dünn gesät waren. Zum einen schreckten ihn die mit ihnen oft verbundenen gewaltförmigen Auseinandersetzungen ab‚ zum anderen sah er in den politischen Umbrüchen doch nur einen Wechsel der verschiedenen Machtsysteme, die den Menschen mit ihren ganz persönlichen Sehnsüchten und Empfindungen eher im Wege standen, statt sie zu berücksichtigen.

Autonomie der Dichtung

Mit Ausnahme der in sich zwiespältigen Zeit, in der er mit Hilfe der Beschwörung der Solidaritätsideale des Kommunismus seiner Einsamkeit entfliehen wollte, beharrte er auf der Autonomie der Dichtung gegenüber den miteinander konkurrierenden politischen Formationen, die das Schaffen der Künstlerinnen letztendlich nur für sich vereinnahmen wollten. Ein literarisches Werk würde sich seiner Meinung nach mit einer ideologisch festgelegten Position ohnehin um seine Wirkung bringen, da es über die Bestätigung der eigenen Anhangerlnnenschaft hinaus zu keiner wirklichen Interaktion zwischen geschriebenem Wort und den Leserinnen führen kann.

Natürlich ist in diesem Zusammenhang auch zu berücksichtigen, daß zur Zeit des Faschismus ein allzu deutlicher Angriff auf das herrschende System ein schnelles Ende der Publikationsmöglichkeiten und Schlimmeres zur Folge haben konnte, obwohl die Handlungsspielräume für kritische Schrifistellerlnnen in Italien ungleich größer waren als im faschistischen Deutschland.

Die Distanz zur "großen Politik"wurde Pavese nicht so sehr durch die äußeren Umstände aufgenötigt, sondern entsprach seiner inneren Einstellung, seinem Bestreben, die subjektiv-sinnliche Seite des menschlichen Lebens bis hin zu den mit ihr verwobenen Mythen darzustellen. Pavese konnte weder "Held der Rechten" noch "linker Partisan am Schreibtisch" sein, weil beide Vorstellungen seiner Person in keiner Weise gerecht werden.

Schon als Übersetzer und Lektor im Einaudi Verlag machte er sich auf die Suche nach dem eigentlichen dichterischen Wert des geschriebenen Wortes, welches im Gegensatz zum bestenfalls bloß Gutgemeinten stand.

Ironie der Geschichte: Der auch heute noch existierende renommierte Einaudi Verlag wurde 1994 von Berlusconis Fini-Konzern aufgekauft (13). Befürchtungen, die inhaltliche Konzeption könnte verändert werden, wurden vom Verlag energisch dementiert. Wir werden sehen.

Anmerkungen:

(1) Johannes Hösle: Cesare Pavese. Verlag Walter de Gruyter, Berlin 1964, S. 255

(2) ebd.‚ S. 149

(3) Badische Zeitung, 16. 8. 1990

(4) Frankfurter Rundschau, 20. 8. 1990

(5) Badische Zeitung, 16. 8. 1990

(6) Fürther Nachrichten, 30. 9. 1977

(7) Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. 9. 1995

(8) Cesare Pavese: Schriften zur Literatur, mit einem Vorw. von ltalo Calvino, Claassen Verlag, Hamburg und Düsseldorf 1957, S. 9

(9) Cesare Pavese: Hunger nach Einsamkeit, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankturt/M. , 1991, S. 89

(10) Natalia Ginzburg, Winter in den Abruzzen, Friedenauer Presse, Berlin 1988, S. 11

(11) Stuttgarter Zeitung, 30. 3. 1968

(12) Cesare Pavese: Junger Mond, Suhrkamp Verlag, Franklurt/M. 1992, S. 29

(13) La Stampa,19. 11. 1994

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