Leserbriefe

zu verschiedenen Themen und in diversen Zeitungen


Aus: "Westfälischer Anzeiger" (WA), 6. Juli 2016

LeserbriefWeltweite THTR-Renaissance dank Störfall-Vertuschung in NRW!

Ein Telefonanruf und ein allzu oberflächlicher Blick in den 95seitigen Untersuchungsbericht der damaligen NRW-Landesregierung über den THTR-Störfall von 1986 – das ist alles, was die rotgrüne Landesregierung zur Aufklärung beitragen will (1). Dabei war der THTR zwei Jahrzehnte lang der NRW-Vorzeigereaktor und energiepolitische Hoffnungsträger und hätte angesichts der neuen Erkenntnisse über eine möglicherweise absichtlich herbeigeführte Ableitung radioaktiver Stoffe im Windschatten von Tschernobyl mehr Aufmerksamkeit verdient.

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Aus: "Westfälischer Anzeiger" (WA) vom 25. Mai 2016

Zeichnung: Fritz BrümmerNach 30 Jahren: Neues zum Störfall im THTR!

Die Betreibergesellschaft HKG des THTR verweist auf die Aussagen in dem 95-seitigen Bericht des NRW-Wirtschaftsministeriums aus dem Jahr 1986, um zu belegen, dass bei dem Störfall die radioaktive Belastung weniger als ein Becquerel je Quadratmeter betragen habe. Die Aufsichtsbehörde wird das doch wohl wissen müssen – oder etwa nicht?

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Aus: "Westfälischer Anzeiger" (WA) vom 27. 11. 2012

Sri Kamadchi Ampal Tempel, HammZum Überfall auf den Hindu-Tempel in Hamm

"Hoffe auf Zuspruch und Solidarität"

Leserbrief von Horst Blume zum brutalen Überfall auf die Familie des Hindupriesters Paskaran und den Sri Kamadchi Ampal Tempel in Hamm-Uentrop.

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Aus: "Die Tageszeitung" (TAZ), 17. 7. 2006

Aufkleber aus den 70er JahrenForschungsreaktor ist kein Hirngespinst, sondern reale Gefahr

Der wildgewordene Forschungsminister Pinkwart steht laut taz-Kommentar mit seinem Votum für den Thorium-Hochtemperaturreaktor (THTR) hoffnungslos im Abseits? - Schön wär’s. Pinkwart hat jedoch verbal nur das auf die Spitze getrieben, was in Sachen THTR-Förderung unter der rotgrünen Landesregierung ganze zehn Jahre lang gängige Praxis war - und bei der rotgrünen Bundesregierung immerhin sieben Jahre!

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Aus: "Westfälischer Anzeiger" vom 8. März 2006

Aufkleber"Thoben sagte genau das Falsche"

Wirtschaftsministerin will wieder THTR-Meiler in NRW bauen lassen

Es war alles so schön eingefädelt. Hamms CDU-Oberbürgermeister Hunsteger-Petermann suchte für den traditionellen Stadtempfang einen prominenten Redner, am besten natürlich mit dem gleichen Parteibuch. Da passte es doch gut, das die CDU seit fast einem Jahr in NRW Regierungspartei ist und Energieministerin Christa Thoben am 1. März noch einen Termin frei hatte. So eine schöne Rede über Innovationen, neue Entwicklungen, blühende Landschaften und Zukunftstechnologien wäre doch für Hamm genau das Richtige.

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Aus: "Neues Deutschland", 15. 12. 2004

FahneEU: Die THTR-Forschung wird weiterhin gefördert

Die vom ND zitierte, im Auftrag der Grünen im Europaparlament erstellte Untersuchung behauptet, dass "in der EU praktisch keine neuen AKW geplant" seien.

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Diese Plakatkombination hat was ...Aus: "Westfälischer Anzeiger" (WA), 4. 9. 2001

Rechter Scharfmacher Laurenz Meyer

Es ist schon sehr erstaunlich, dass ausgerechnet Laurenz Meyer im WA damit angibt, Aktionen gegen Gewalt und Rassismus zu unterstützen. Bisher hat er sich eher als rechter Scharfmacher und Unterstützer fragwürdiger Stammtischparolen einen Namen gemacht.

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Aus: "Folk-Michel", Nr. 100, 1995

Umm KulthumZur Sängerin Oum Kalsum (Ägypten)

Selbstverständlich ist Oum Kalsum (andere Schreibweise: Umm Kulthum) eine große Sängerin. Aber Suleman Taufiq sollte sich auch fragen, ob sie nicht zu sehr ein Instrument der Innen- und Außenpolitik des ägyptischen Staates und des Nasser-Regimes war.

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Aus: "Jazzthetik. Zeitschrift für Jazz und Anderes", Nr. 4, 1995

AufbauZum Antisemitismus von "Nation of Islam" in den USA

Meiner Meinung nach hätte Christian Broecking als Interviewer von Eddie Harris (in Jazzthetik 2/1995) dessen antisemitischen Ausfällen nachdrücklicher widersprechen oder die Redaktion hätte in einem Nachwort Stellung nehmen müssen

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Aus: "Aufbau. America's only German-Jewish Publication", 27. Okt. 1995

AufbauZynische Einmischung der Waffenexporteure

Zum Thema "Die Welt läßt Bosnien allein" (Aufbau Nr. 16)

Es ist eine naive Wunschvorstellung, daß es im ehemaligen Jugoslawien bei einer Beteiligung ausländischer Soldaten plötzlich weniger Tote als bisher geben würde.

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Aus: "Athener Zeitung" Nr. 53, 16. 11. 1994

Jüdischer Friedhof auf Zakynthos (Griechenland)

Den sehr interessanten Artikel von Eberhard Rondholz über die Rettung von griechischen Juden zur Zeit des Faschismus ("Athener Zeitung", Heft 48) nehme ich zum Anlass, auf den jüdischen Friedhof von Zakynthos-Stadt hinzuweisen,den ich in diesem Jahr als Tourist besucht habe.

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Aus: "junge Welt", 21. 12. 1994

junge WeltAufbau: Grusel-Liste von Gratulanten

Die Darstellung der Geschichte des "Aufbau" ist im Großen und Ganzen recht gut gelungen, wenn auch seine höchste Auflage vor 50 Jahren nicht – wie im Artikel genannt - 850.000, sondern 30.500 Exemplare betrug. Allerdings vermisse ich eine kritische Würdigung der gegenwärtigen Entwicklung des "Aufbau".

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Aus: "Graswurzelrevolution", Nr. 107, September 1986

Treckertreck 1986Blödsinn

"Die Gruppe 'Bauern und Verbraucher' besteht zum größten Teil aus relativ unerfahrenen Leuten, die sich zum Teil das erste Mal gegen das Atomprogramm engagieren." - Wer so einen Blödsinn schreibt, kennt die Situation vor Ort nicht und liegt auch mit seinen sonstigen Einschätzungen und Ratschlägen, die er meint, geben zu müssen, reichlich daneben.

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Aus: "Rolling Stone" Nr. 1, Januar 1982

Rolling Stone Nr.1, 1982Die "Lappen"

Zu Eurem Artikel "Die Lappen" möchte ich ein paar Anmerkungen machen. Im Samenland (die richtige Bezeichnung für "Lappen" ist also: Samen) leben nicht 35.000, sondern ca. 100.000 Samen. Diese Urbevölkerung kann ihre Spuren bis ins 8. Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung zurückverfolgen und es ist für den Rolling Stone-Leser sicherlich interessant zu erfahren, daß der samische Gesangstil – der Joik – von vielen Musikforschern als eine der ältesten Musikformen Europas angesehen wird.

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"Info3 – Anthroposophie im Dialog", Nr. 1, 1982

SiemensboykottSiemens, Atomkraft und Konzernwillkür

Jahrelang konnte in anthroposophischen Publikationen kaum Kritik an der Atomkraft gedruckt werden, da der Siemenskonzern als Förderer vieler anthroposophischer Institutionen selbst Atomkraftwerke entwickelte und baute. "Info 3" gehörte mit zu den ersten Zeitungen, in denen vorsichtig erste Kritik an AKWs geäußert werden konnte. Hierauf bezog sich mein Leserbrief.

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Aus: "Links. Sozialistische Zeitung", Nr. 114, September 1979

Spanischer BürgerkriegCNT verschwiegen

Der Verfasser des Artikels "Die demokratische Oberfläche täuscht" bleibt leider dabei stehen, die gesellschaftliche Entwicklung Spaniens aus einem nur die Parteioberfläche berührenden Blickwinkel zu sehen. Ein wirklicher Einblick in die tieferen Ursachen der Auseinandersetzungen in Spanien bleibt jedoch demjenigen verwehrt, der mit Prozentvergleichen zwischen den sich zur Wahl stellenden und um die Macht buhlenden Parteien komplexe Vorgänge, die ihre Ursachen in den Entwicklungen der letzten 100 Jahre haben, erklären will.

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Aus: "Zivilcourage – Antimilitaristische Zeitschrift", Dezember 1977, Nr. 12

ZivilcourageDFG/VK lässt unliebsame friedenspolitische Dachorganisation WRI finanziell ausbluten!

Mit Erschrecken habe ich den Spendenaufruf der War Resisters International (WRI) vom November 1977 zur Kenntnis genommen. Im letzten Abschnitt des Aufrufs heißt es: "Wir sind in großer Sorge; unser ehrenamtlicher Schatzmeister, Jean van Lierde, hat uns bei der letzten Vorstandssitzung davon unterrichtet, daß wir buchstäblich keinen Pfennig mehr haben, um unsere Rechnungen und die Gehälter unseres Büropersonals zu bezahlen – selbst die Versendung dieses Briefes ist für uns ein Problem."

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Aus: "Westfälischer Anzeiger", 27. 8. 1975

Südafrika-Apartheid: Boykott von Outspan-Orangen!

Diese Orangen haben einen bitteren Nachgeschmack: Sie kommen aus Arbeitslagern! Denn in Südafrika herrscht eine brutale Diktatur. "Südafrika ist für Farbige ein Arbeitslager" heißt es in einem offiziellen Bericht der Vereinten Nationen. "Die Frage drängt sich auf, ob dieses System weniger unterdrückerisch ist als offene Sklaverei".

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Aus: "Unsere Kirche" (UK), Nr. 19, 1975

Vietnam-AufkleberVietnam: Verbrannte Erde

Der Leserbrief von Dr. Paul-Gerhard Meuß darf nicht unwidersprochen bleiben. Hier stellt Herr Meuß die Behauptung auf, daß die Menschen in Vietnam vor den Kommunisten flüchten würden. Diese Behauptung ist falsch. Es waren amerikanische Militärs, die die Methode der Flüchtlingserzeugung erfanden und praktizierten.

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